Sommer Sale: 20% Cashback auf Neubestellungen!

Bis 16. August 2026

Promocode
sommer2026
Status

/

/

Umzug zu hosttech: So gelingt der Provider-Wechsel

Umzug zu hosttech: So gelingt der Provider-Wechsel

Veröffentlicht am 29. Jänner 2026
  7 Min. Lesezeit
  Aktualisiert am 9. Feber 2026

Ein Provider-Wechsel bringt auch immer viel Arbeit mit sich. Alle Daten müssen vom alten Provider zum neuen umgezogen werden und am besten soll keine Downtime entstehen. Wie das klappt, erklären wir in diesem Beitrag.

Symbolbild für den Provider-Wechsel. Eine Person übergibt einer zweiten Person ein Paket. Dieses steht sinnbildlich für das Datenpaket, welches vom alten zum neuen Provider wechselt.

Inhalt

Darum geht's

  • Ein Webhosting Provider-Wechsel kann aus verschiedenen Gründen notwendig sein, etwa wegen zu hoher Kosten, häufiger Ausfälle oder unzureichendem Service.
  • Vor dem Wechsel sollten wichtige Schritte wie Domain-Transfer mit Auth-Code, Prüfung der Serveranforderungen und Einrichtung des neuen Webhostings erfolgen.
  • Die Migration umfasst das Erstellen von Backups, den Transfer der Website-Dateien und Datenbanken auf den neuen Server sowie das Testen der Website vor der endgültigen Umstellung.
  • E-Mail-Konten müssen ebenfalls migriert werden, und nach erfolgreichem Umzug sollte der alte Hosting-Vertrag gekündigt werden, um doppelte Kosten zu vermeiden.

Immer wieder wird es zum Thema: Der Webhosting Provider-Wechsel. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein. Der aktuelle Provider ist zu teuer, hat zu viele Ausfälle oder bietet die Dienstleistung schlicht nicht mehr an. Aus welchem Grund auch immer ein Hosting-Wechsel ansteht, eines ist klar: Er soll möglichst reibungslos verlaufen. Wir erklären dir Schritt für Schritt, wie du vorgehen solltest, damit alles klappt.

Domain transferieren

Um alle weiteren Schritte zu vereinfachen, empfiehlt es sich, die Domain direkt zu uns zu transferieren. Keine Angst, dies hat keinen Einfluss auf die Website, die E-Mails und die Dateien. Nach dem Transfer wird alles wie gehabt weiterlaufen.

Für den Domaintransfer wird ein Auth-Code (auch Transfer-Code) des alten Providers benötigt.

Serveranforderungen prüfen

Zunächst solltest du überprüfen, ob beim Provider-Wechsel die Systemanforderungen der eingesetzten Software (WordPress, Joomla, Typo3, Drupal usw.) erfüllt sind. Achte dabei primär auf die PHP-Version und MySQL. Auch wenn dies meist kein Problem ist, schadet es nicht, es vor dem Provider-Wechsel abzuklären.

Das neue Webhosting einrichten

Für die spätere Migration der Daten ist es wichtig, dass du ein möglichst gleiches Umfeld auf dem neuen Server schaffst. So empfiehlt es sich, bereits jetzt alle Domains und E-Mail-Adressen im neuen Webhosting anzulegen. Keine Sorge, dies ändert noch nichts an der bestehenden Website. Sollte eine Domain auf dem Webhosting noch nicht ersichtlich sein, muss diese zunächst über das Kundencenter installiert werden.

Ein Backup der Website erstellen

Um die Daten auf den neuen Server zu transferieren, empfehlen wir, ein Backup zu machen. Dabei solltest du alle Daten von deinem Webspace per FTP auf den lokalen Computer herunterladen. Auch die Datenbanken müssen exportiert werden. Je nach Provider ist das Vorgehen etwas unterschiedlich. Hier fragst du im Zweifelsfall am besten bei deinem bisherigen Webhoster nach. Dieser Schritt ist besonders wichtig, da beim Domain-Umzug zu deinem neuen Webhosting sonst alle Daten deiner Webseite oder dein Online-Shop verloren gehen.

Die Daten auf den neuen Server migrieren

Die soeben erstellten Backups müssen jetzt auf den neuen Server des neuen Hosting-Anbieters gebracht werden. Dazu verbindest du dich per FTP mit dem neuen Server und das Spiel beginnt erneut in umgekehrter Reihenfolge. Die Daten werden komplett in das Verzeichnis der Website hochgeladen. Die Datenbanken kannst du bei hosttech ganz einfach über das Plesk Control Panel importieren.

Die neue Website testen

Dieser Schritt ist etwas knifflig, aber sehr empfehlenswert, wenn du deine Website garantiert ohne Unterbrechung migrieren willst.

Nicht-Profis können diesen Schritt überspringen.

Kurzer Theorieteil zum Verständnis: Das Domain Name System (DNS) verrät dem PC (oder auch Smartphone, Tablet oder anderes Gerät, das ans Internet angeschlossen ist), welche IP-Adresse hinter einer Webadresse steckt. Dem PC muss also nun die IP des neuen Servers ‘vorgegaukelt’ werden, damit die Website beim neuen Provider getestet werden kann. Je nach Betriebssystem ist das Vorgehen unterschiedlich.

Hosts unter Windows bearbeiten

Unter Windows kann man mithilfe der hosts-Datei eine neue IP für einen Host vergeben. Die Änderung ist nur lokal und wirkt sich nicht auf die Website im Internet aus.

  1. Den Editor (Notepad) als Administrator starten (per Rechtsklick)
  2. Folgende Datei öffnen: C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts (die Datei hat keine Endung)
  3. Nun kannst du die IP des neuen Servers auf einer neuen Zeile eingeben und dahinter (nach einem Leerschlag oder Tabulator) die Domain der Website.
  4. Am besten trägst du die Domain einmal mit und einmal ohne ‘www.’ ein. Also insgesamt 2 Zeilen.
  5. Die hosts-Datei nun speichern. Falls das nicht klappt, wurde der Editor nicht als Administrator ausgeführt.

Hosts unter Mac OS X bearbeiten

Unter Mac wird die hosts-Datei am besten direkt über das Terminal bearbeitet. Die Änderungen wirken nur lokal und haben auf die Website im Internet keinen Einfluss.

  1. Programme – Dienstprogramme – Terminal starten
  2. Im Terminal sudo nano /etc/hosts eingeben
  3. Falls nötig, jetzt das Masterpasswort eingeben.
  4. Nun kannst du die IP des neuen Servers auf einer neuen Zeile eingeben und dahinter (nach einem Leerschlag oder Tabulator) die Domain der Website.
  5. Am besten trägst du die Domain einmal mit und einmal ohne ‘www.’ ein. Also insgesamt 2 Zeilen.
  6. Die hosts-Datei nun speichern (Ctrl + X). Falls es dann noch nicht klappt, hilft ein Neustart des Macs.

E-Mail-Postfächer beim Provider-Wechsel migrieren

Oft hat man E-Mails, welche man durch eine Migration nicht verlieren möchte. Gerade wichtige E-Mails von Kunden sollten vorab gesichert sein, wenn man den Webhosting Anbieter wechseln möchte. Der Umzug der E-Mail-Konten stellt in den meisten Fällen kein Problem dar, solange die nachfolgenden Schritte befolgt werden.

E-Mail-Migration mit Microsoft Outlook

  1. Falls nicht bereits zuvor geschehen, muss zunächst die E-Mail-Adresse auf dem neuen Webhosting erstellt werden (über das Plesk Control Panel).
  2. Falls noch nicht geschehen, wird nun das bestehende Konto (bisheriger Provider) eingerichtet. Hier hilft das Video unten weiter.
  3. Nun muss auch das neue Konto eingerichtet werden (Achtung: selbe E-Mail-Adresse, andere Zugangsdaten).
  4. Danach werden alle E-Mails markiert und vom alten Konto ins Neue verschoben. Falls Ordner existieren, müssen auch diese verschoben werden.

E-Mail-Migration mit Mozilla Thunderbird

  1. Falls nicht bereits zuvor geschehen, muss zunächst die E-Mail-Adresse auf dem neuen Webhosting erstellt werden (über das Plesk Control Panel).
  2. Falls noch nicht geschehen, wird nun das bestehende Konto (alter Provider) eingerichtet. Hier hilft das Video unten weiter.
  3. Nun muss auch das neue Konto eingerichtet werden (Achtung: selbe E-Mail-Adresse, andere Zugangsdaten).
  4. Danach werden alle E-Mails markiert und vom alten Konto ins Neue verschoben. Falls Ordner existieren, müssen auch diese verschoben werden.

E-Mail-Migration mit Apple Mail

  1. Falls nicht bereits zuvor geschehen, muss zunächst die E-Mail-Adresse auf dem neuen Webhosting erstellt werden (über das Plesk Control Panel).
  2. Falls noch nicht geschehen, wird nun das bestehende Konto (alter Provider) eingerichtet. Hier hilft das Video unten weiter.
  3. Nun muss auch das neue Konto eingerichtet werden (Achtung: selbe E-Mail-Adresse, andere Zugangsdaten).
  4. Danach werden alle E-Mails markiert und vom alten Konto ins neue verschoben. Falls Ordner existieren, müssen auch diese verschoben werden.

Achtung: Apple Mail erfordert zwingend eine SSL-Verschlüsselung zum Versenden von E-Mails.

Hosts-Einträge wieder löschen

Falls vor der Umstellung die Hosts-Datei bearbeitet wurde, müssen diese Zeilen nun wieder gelöscht werden (wie oben beschrieben). So wird gewährleistet, dass die IP-Adresse nicht mehr von der lokalen Einstellung überschrieben wird.

DNS-Records anpassen

Sobald alle Daten migriert sind, geht es darum, die DNS-Records (oder DNS-Einträge) im Domaincenter umzustellen. Falls bei der Domain noch Nameserver des alten Webhosting Anbieters verwendet werden, empfiehlt es sich, diese auf unsere umzustellen. Du kannst dazu die Schnellwahl der Nameserver verwenden.

Danach ist es wichtig, dass alle benötigten A-Records (normalerweise deinedomain.tld und www.deinedomain.tld) auf die IP des neuen Webhostings zeigen. Im Kundencenter geht das ganz einfach, indem der gewünschte Hosting-Server ausgewählt wird. Falls E-Mails über das Webhosting gesendet und empfangen werden sollen, muss der MX-Record zwingend auf einen Host zeigen, der bereits als A-Record erfasst ist. Wenn du unsere Nameserver gewählt hast, kannst du diesen Schritt überspringen.

Der Provider-Wechsel müsste nun erfolgreich abgeschlossen sein. Natürlich hilft unser Kundendienst und Support gerne weiter, wenn es Fragen oder Probleme gibt.

Nicht vergessen: Hosting beim alten Provider (Webhosting Anbieter) kündigen

Falls nicht bereits geschehen, solltest du den Hosting-Vertrag beim bisherigen Anbieter kündigen. So können doppelte Kosten und böse Überraschungen nach dem Provider-Wechsel verhindert werden.

Tipp: WordPress-Migration durch unsere Experten

Bist du unsicher, ob du alles korrekt hinbekommst bei Migration deiner WordPress-Website? Kein Problem, unsere Experten übernehmen dies gerne für dich. Nach einer ersten kostenlosen Analyse erhältst du eine Offerte für den Migrations-Auftrag. Bist du damit einverstanden, kannst du dich zurücklehnen, während unsere Profis deine Website auf den neuen Server migrieren.

Und natürlich steht dir unser Kundendienst- und Support-Team auch beim Umzug einer nicht mit WordPress erstellten Website gerne zur Seite.

Inhalt

Artikel teilen

Link kopieren

Artikel teilen

Link kopieren
Bild von Marius Meuwly

CEO & Co-Founder    22 Artikel

530
Kategorie
Headerbild zum Blogbeitrag über Virtual Private Server (VPS). Zu sehen ist ein Serverrack davor ein virtuelles Schloss-Symbol.

Ein VPS, auch Virtual Private Server genannt, verbindet die Kontrolle eines eigenen Servers mit überschaubarem Administrationsaufwand. Im Support begegnet uns regelmäßig dieselbe Frage: Wie viel Leistung braucht ein Projekt wirklich, und wo liegen die Grenzen eines VPS? Dieser Beitrag ordnet die wichtigsten Entscheidungskriterien ein und zeigt dir, worauf es bei der Wahl wirklich ankommt.

Headerbild zur Erfolgsgeschichte der Zusammenarbeit zwischen hosttech und dem Schweizer IT-Dienstleister SOWARIS. Zu sehen sind die Logos von hosttech und SOWARIS, rechts daneben ein Portrait-Bild von Fernando Maniglio, Mitinhaber und Geschäftsführer von SOWARIS. Im Hintergrund Serverracks im Datacenter DATAROCK von hosttech.

Für SOWARIS war von Anfang an klar: Die eigene IT-Infrastruktur muss genauso leistungsfähig und flexibel sein wie die Lösungen, die der Schweizer IT-Dienstleister seinen Kunden anbietet. Mit dem virtual Datacenter von hosttech hat das Unternehmen genau das gefunden – und mit dem DATAROCK-Datacenter in Nottwil gleich noch die passende Colocation-Lösung dazu.

Blogbeitragsbild zu den Sicherheitsrisiken beim Shared Hosting und wie man sich schützt.

Beim Shared Hosting teilen sich mehrere Websites dieselbe Server-Infrastruktur. Das macht Webhosting erschwinglich und unkompliziert. Es bringt aber auch spezifische Sicherheitsrisiken mit sich, die du kennen solltest. Welche Risiken beim Shared Hosting wirklich relevant sind und mit welchen Maßnahmen du deine Website zuverlässig schützt.

Headerbild zum Blogbeitrag über den Data Breach Investigations Report 2026. Bild zeigt unseren Security-Specialist Alexander mit einem Warnsignal und einem zerbrochenen Schloss-Icon als Symbol für Cyber Security und IT-Schwachstellen

Schwachstellen-Ausnutzung überholt erstmals Credential-Diebstahl als häufigsten Angriffsweg. Der Verizon Data Breach Investigations Report 2026 zeigt, wo Unternehmen 2026 wirklich ansetzen müssen – mit Daten aus über 22 000 bestätigten Sicherheitsvorfällen weltweit.

Cédric Juan, Autor bei hosttech, neben einem animierten Suchfeld mit dem Begriff «SEO Trends», einem KI-Mikrofon-Icon und einem Balkendiagramm mit steigenden Werten – visuelle Darstellung der wichtigsten SEO-Trends 2026.

Die digitale Suche steht vor dem größten Umbruch seit der Gründung von Google. KI-gestützte Systeme verändern grundlegend, wie Inhalte gefunden und bewertet werden. Wer 2026 online sichtbar bleiben will, muss mehr tun als klassisches SEO und verstehen, welche neuen Regeln gelten.

Titelbild zum Blogbeitrag von hosttech anlässlich des internationalen Caps Lock Day

AM 28. JUNI IST WORLD CAPS LOCK DAY! Keine Sorge, dieser Blogbeitrag ist NICHT komplett in Großbuchstaben geschrieben. Erfahre mehr über den kuriosen Feiertag für die Großschreibung.

WordPress-Dashboard mit Plugin-Verzeichnis und SEO-Erweiterungen zur Optimierung von Sicherheit, Performance und Sichtbarkeit für KMU-Websites.

Wer eine WordPress-Website für sein Unternehmen betreibt, steht früher oder später vor derselben Frage: Welche Plugins brauche ich wirklich und welche sind nur unnötiger Ballast? Die Erfahrung zeigt: Die richtigen Plugins machen den Unterschied zwischen einer Website, die läuft, und einer, die wirklich arbeitet.

myhosttech Kundencenter